Unser kleines Fußball-ABC

 

 

A wie Anpfiff:

Der Anpfiff ist das Geräusch, mit dem jedes Fußballspiel beginnt und endet. Er wird ausschließlich vom Schiedsrichter ausgeführt. Alle anderen Personen haben dieses Geräusch zu unterlassen.
Übrigens, die Person auf dem Bild ist kein „MIB“ und auch keiner von den „Blues Brothers“, auch wenn's den Anschein hat.

 

 

B wie Ball:

Der Ball ist rund (oder doch nicht?) und das begehrteste Objekt im Spiel. Alle sind nur hinter ihm her.

 

 

C wie Coach:

Er gibt die Anweisungen, die jeder zu befolgen hat. Oder
auch nicht?! Auf jeden Fall sollte man ihm ein bisschen

entgegenbringen.

 

 

D wie dribbeln:

Dribbeln nennt man auch das Umspielen der eigenen Füße.
Oder doch lieber diese Erklärung: Es ist eine schnelle Serie von Ballberührungen, mit denen der Ball geführt und ein Gegner umspielt wird.

 

 

E wie Einwurf:

Der Einwurf erfolgt immer dann, wenn der Ball während des Spiels das Spielfeld an einer Seitenlinie verlassen hat. Der Schiri mag es gar nicht, wenn er nicht richtig ausgeführt wird. Beide Beine müssen den Boden berühren, beide Hände am Ball und mit viiiieeeel Kraft von hinten über den eigenen Kopf ins Feld zurück werfen.

 

 

F wie Foul:

Sieht schon manchmal komisch aus, so ein Foulspiel. Kann aber auch sehr schmerzhaft sein. Kurz gesagt, ein Foul ist, wenn ein Spieler den Gegner verletzt, ohne den Ball zu berühren. Das gibt dann einen Freistoß.

 

 

G wie Grätsche:

Wenn ein Spieler in Ballbesitz ist und ein gegnerischer Spieler mit dem ausgestreckten Bein auf ihn zurutscht, dann ist das eine Grätsche. Berührt der gegnerische Spieler dabei den Ball, ist es ok. Berührt er aber den Ball nicht, sondern irgendein Körperteil des Gegners, wird das als Foul gewertet. Eine Blutgrätsche ist eine Grätsche, bei der der Angreifer den Spieler von hinten grätscht. Und weil das sehr unsportlich ist, wird es meistens mit einer gelben oder roten Karte bestraft.

 

 

H wie Handspiel:

Ein Handspiel ist, wenn ein Feldspieler den Ball in die Hand nimmt oder mit der Hand berührt. Dem Torwart ist dies aber erlaubt. Wie sollte er auch sonst die Bälle aus dem Tor halten?! Wenn das Handspiel im Strafraum passiert, gibt's einen Elfmeter.

 

 

I wie Innenverteidiger:

Hier mal eine Erklärung aus einem Lexikon: Die Hauptaufgabe des Innenverteidigers ist gegnerische Tore zu verhindern, sowie das Spiel von hinten zu eröffnen. Im Gegensatz zum Außenverteidiger spielt der Innenverteidiger zentral, also in Tornähe. Ahaaa!

 

 

J wie Jubel:

Der Jubel wird durch das Hochreißen der Arme, schreien und wildes Umherlaufen zum Ausdruck gebracht. Er sollte nicht ausbleiben, wenn ein Tor erzielt wird oder das Spiel gewonnen ist. Am Jubel sind Spieler wie Fans gleichermaßen beteiligt.

 

 

K wie Kopfball:  

Der Kopfball ist eine Alternative zum Schuss, macht aber die Frisur kaputt.

 

 

L wie Libero:

Der Libero ist der letzte Spieler in der Abwehr. Der letzte Mann sozusagen. Und wenn sich die Stürmer vorne abrackern, hat er Zeit für

  oder für ein Schwätzchen mit dem Torwart.

 

 

M wie Manndeckung:

Die Manndeckung ist ein spezielles Abwehrverhalten. Ein bestimmter Gegenspieler wird eng gedeckt und im gesamten Spielverlauf verfolgt.

 

 

N wie Nocken-Schuhe:

Das waren auch mal welche. Heute sehen sie natürlich viel schöner aus und sind auch viel bequemer. Auf jeden Fall sind Fußballschuhe pflicht. Wenn man keine hat, braucht man gar nicht erst antreten. Der Schiri würde einen dann sowieso wieder vom Platz schicken.

 

 

O wie O-Beine:

Die bekanntesten O-Beine sind wohl die von Pierre Littbarski. Einer der größten "Cowboys" im deutschen Fußball und heutiger Trainer im japanischen Yokohama.

 

 

P wie Pfosten:

Der Pfosten ist der linke und rechte Pfahl des Tores. Und wenn sich der Torwart mal von den Strapazen erholen muss, dann dient er auch schon mal als Stütze.

 

 

Q wie Quatschen:

Quatschen während des Spiels sollte unbedingt unterlassen werden, das mindert zu sehr die Aufmerksamkeit.

 

 

R wie Rückpass:

Ein Rückpass ist, wenn ein Spieler den Ball zum Torwart zurück spielt. Dabei ist die Rückpassregel zu beachten. Die besagt, dass der Torwart den Ball beim Rückpass nicht wieder in die Hand nehmen darf.

 

 

S wie Schuss:

So wird der Tritt mit dem Fuß gegen den Ball genannt. Es ist ein absolutes Muss, dass der Schuss während eines Spiels immer wieder erfolgt. Sonst macht das Spiel irgenwie keinen Sinn.

 

 

T wie Tor:

Das Tor ist eine Konstruktion meist aus Aluminium. Da soll der Ball rein. Es hat die Maße 7,32 m breit und 2,44 m hoch und ist ziemlich schwer. Wie man sieht, braucht man schon ein paar Leutchen, um es zu tragen.

 

 

U wie Unparteiischer:

Offizielle Bezeichnung: Schiedsrichter. Was er sagt, zählt. Er hat immer Recht, auch wenn er Unrecht hat. Deshalb ist er der meistgehasste Mann auf dem Spielfeld.
Und diese Geste

sollte man sich gegenüber dem Schiri "verkneifen".

 

 

V wie Verletzung:  

Autsch, das kann weh tun.

Wenn das während eines Spiels passiert, kann es zu einem Freistoß kommen.

 

 

W wie Wunder von Bern:   

"Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!" Das ist wohl der emotionalste Satz einer Spielreportage. Herbert Zimmermann kommentierte das Finale der WM 1954, als Deutschland mit 0:2 Rückstand noch mit 3:2 das Spiel gewann. Welch eine Freude.

 

 

X wie Xanthippe:

Eine streitsüchtige Frau wird auch umgangssprachlich Xanthippe genannt. Hat jetzt nicht wirklich was mit Fußball zu tun, aber das X sollte doch auch mal erwähnt werden.

 

 

Y wie yard:

Eine Abwehrmauer muss beim Freistoß einen Abstand von 9,15 m zum Ball einhalten. Warum ausgerechnet eine so krumme Zahl?
Im Jahr 1846 haben in England Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln verfasst. Weil diese Regeln aus dem Mutterland des Fußballs in die anderen Länder übertragen wurden, mussten die Maßzahlen auch dementsprechend umgerechnet werden: 1 yard, in diesem Maß hielten die Briten die Entfernungen fest, sind 0,9144 Meter. So lässt sich dann auch der Abstand von 9,15 m mit der 1913 erfundenen 10-yard-Regel erklären. Wenn ihr jetzt noch denkt, dass der 5-Meter-Raum auch 5 m lang ist, dann liegt ihr falsch. In England als 6-yard-box bekannt, ist dieser Bereich 5,50 m lang. Auch der sogenannte „16-Meter-Raum“ hat somit nicht die Länge von 16 m, sondern von 16,50 m. Diese, aus unserer Sicht, merkwürdigen Zahlen liegen also in der Historie des Fußballs begründet. Tja, so einfach ist die Erklärung.

 

 

Z wie Zweikampf:

Aber nein, Fußball ist natürlich keine Kampfsportart. Doch ganz ohne Körperkontakt läuft es nicht ab. Gerade Abwehrspieler beweisen anhand ihrer Zweikampfwerte ihre Qualität. Ein gewonnener Zweikampf bedeutet Ballbesitz, und das wiederum bedeutet die Möglichkeit, sich eine Torchance zu erspielen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft mit den mehr gewonnen Zweikämpfen meist als Sieger vom Platz geht.


 


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